Klingelelingeling…

… das Handy des Herzensösterreichers scheppert. Ein Kollege ist dran und hat eine Fachfrage, die genau jetzt beantwortet werden muss. Zu blöd, denke ich. Es ist Mittagszeit und gerade versucht der Herzensmann, den Kronsohn hinzulegen. Eigentlich ist das kein Problem, wenn man nicht gestört wird. Ich muss stören, denn ich kenne die Antwort auf die Fachfrage nicht. Das bringt unseren Sohn, der gerade am Einschlafen war, völlig aus der Fassung. Es reicht nicht, dass der Papa ihn hinlegt. Nein, ich soll das jetzt machen. Eigentlich wollte ich die Gelegenheit nutzen und mal ein bisschen „klar Schiff machen“ bei uns. Fritzi hat andere Pläne…

Ich lege mich dazu und versuche, den Knopf zu beruhigen. Das passt ihm überhaupt nicht und doch ruft er: „Mama! Mama! Mama!“ Der Herzensösterreicher nutzt die Gelegenheit und geht kurz raus aus dem Schlafzimmer. Großer Fehler. Fritzi möchte doch lieber, dass wir beide dableiben. Der Papa muss zurück kommen. Doch Fritzi will nicht in der Mitte liegen. Er rollt sich über mein Gesicht zu mir an die Seite. Dort passt es ihm erst mal für einige Sekunden. Er erwischt meine Haare und wutzelt sie sich in aller Ruhe um seine Fingerchen. Um sich wieder von ihnen zu befreien, fängt er an zu ziehen. Mir schießen die Tränen in die Augen und ich versuche so viele Haare wie möglich zu retten. Eine kleine Strähne muss ich opfern. Fritzi setzt sich auf. Ich versuche mich schlafend zu stellen. Bloß nicht munter wirken, so dass er glaubt, ich spiele jetzt mit ihm. Mit geschlossenenen Augen sehe ich natürlich nicht, was kommt. Seine Fingerchen entdecken meine Wimpern. Er bürstet sie rauf und runter. Ich schiebe sein Händchen weg. Schwups, die Fingerchen von seiner anderen Hand übernehmen jetzt. „Wir müssen jetzt wirklich heiern.“, flüstere ich Fritzi ernst zu. Der Herzenösterreicher atmet schon ganz schwer. Er ist schon fast im Schlummerland. Fritzi noch lange nicht. Er lässt sich aber neben mich fallen.

Ich schließe wieder die Augen. Ein kleiner großer Kinderzeh bahnt sich seinen Weg über meinen Mund Richtung meines Nasenlochs. Fritzi kichert. Ich schiebe den Fuß weg. Der andere Fuß folgt sogleich und erwischt tatsächlich meine Nase. „Fritzi!“, sage ich ernst. Er lacht und setzt sich wieder auf. Auch der Herzensösterreicher ist wieder munter. „Der wutzelt was zusammen!“, beschwert er sich. „Ja, aber auf mir!“, sage ich verständnislos. Fritzi will jetzt doch wieder in die Mitte. Er krabbelt über meinen Kopf um es sich auf halber Strecke anders zu überlegen. Offenbar sitzt es sich auf meinem Kopf prima. Er bleibt dort erst einmal und betrachtet seinen Vater und mich von oben herab. „Wir müssen uns nur schlafend stellen, dann wird er irgendwann aufgeben.“, beschwichtige ich den Herzensösterreicher. Ich habe das mal in einem der unzähligen Elternforen gelesen.

Das „Irgendwann aufgeben“ dauert bei uns heute länger. Fritzi sitzt immer noch auf meinem Kopf. Jetzt kommen wieder die Finger. Er versucht meinen Augapfel zu greifen. Zwar vorsichtig, aber mit einer beharrlichen Ausdauer, dass ich meinen Kopf unter seinem Windelhintern dann doch wieder frei kämpfe. Mein nächstes Büschel Haar muss daran glauben. Fritzi plumpst in unsere Mitte und verpasst mir mit seinem Ellenbogen einen Kinnhaken. „Der wutzelt aber was zusammen!“, stöhnt der Herzenösterreicher aus seinem Halbschlaf.

Fritzi bleibt tatsächlich ruhig liegen und betrachtet seinen Vater genau. Und nun scheint auch bei mir die Müdigkeit zu gewinnen. Plötzlich. „Tatutatata. Die Feuerwehr.“, ruft Fritzi. Der Herzensösterreicher und ich reagieren nicht. „Tatutata. Die Feuerwehr!“, wird er lauter. Dem Herzensösterreicher entfährt ein leises Schnarchen. „TATUTATA! TATUTATA!“ Ich reiße die Augen auf. „Ja, tatutata. Jetzt wird geschlafen!“, schnauze ich unseren Sohn heftiger an als ich eigentlich wollte. Fritzi nimmt es mir nicht krumm. Und er ist endlich wieder leise. Er dreht sich zu mir und greift wieder meine Haare. Ich reagiere rechtzeitig und halte sie am Ansatz fest. Wie beim „Tau ziehen“ kämpfen wir um meine Haarpracht. Dem Knopf wird das zu blöd. Er vollzieht im Bett eine 360 Grad-Drehung und verpasst dem Herzenösterreicher einen tritt in den Bauch. „MA, der wutzelt was zusammen!“, mault er. „Er wird bestimmt gleich schlafen, flüstere ich. Der Kronsohn dreht sich noch einmal 180 Grad. Während er den Kopf an die Brust des Herzensösterreicher schmiegt, bohren sich seine Zehchen in meinen Hals. Fritzi atmet zufrieden und schläft. Der Schmerz an meinem Hals ist aushaltbar denke ich noch und entschwinde ebenfalls ins Traumland.

„Tick tack tick tack“ …

… ruft Fritzi und zeigt mit seinem Finger auf unsere große Küchenuhr. Ich weiß es auch so. Wir sind mal wieder viel zu spät dran. Der Herzensösterreicher musste heute sehr früh los, so dass Fritzi und ich allein den Morgen bis zur Kinderkrippe bestreiten müssen. Mit unserem stumpfen Messer bearbeite ich das sehr rustikale Bauernbrot. Zack. In den Finger geschnitten. Natürlich fängt es sofort an zu bluten und ich fluche, denn die Pflastersuche wird wertvolle Sekunden kosten, die uns am Ende fehlen werden. In der Küchenschublade liegen nur kleine Kinderpflaster und Blasenpflaster. Wie kommen die dort rein? In meiner Handtasche werde ich fündig. Zwischen angebissenen Kinder-Fruchtriegeln und klebrigen Fruchtquetschi liegt ein bekrümeltes Pflaster. Der Herzensösterreicher würde schon schimpfen. Er sagt immer augenzwinkernd, er will eine unbeschädigte Frau. Wenn ich mich schneide, dann mindert es meinen Wert. Natürlich ist das nicht ernst gemeint.

Weiter geht es im Programm. Der Kronsohn möchte heute nicht die Brote auf seinem Teller essen. Er will lieber mein Frühstück, das eigentlich genau das gleiche ist. Egal! Er ruft: „Meins, meins!“ Als ich ihm das Honigbrot rüber reiche, landet es auf seinem Body. Die gelben Spuren fügen sich wunderbar harmonisch zu den übrigen Frühstücksflecken ein, die in schönster Regenbogenmanier leuchten. Ich ziehe ihn später um, denke ich noch und werfe wieder ein Blick auf die Uhr. In 15 Minuten müssen wir los. Während ich das Frühstückschaos beseitige, erzeugt Fritzi Neues an anderer Stelle. Er räumt die Rezeptkarteikarten aus und verteilt sie auf den Boden. Danach widmet er sich seinem Spielzeugschrank, dessen Inhalt er ebenfalls überall verteilt.

Noch zehn Minuten. Ich muss noch Zähneputzen, Fritzi fertig machen und das Haus zumindest im Ansatz von Chaos befreien, denke ich, während ich die Karteikarten einsammle. Jetzt bloß nicht hektisch werden, sonst bekleckere ich mich. Fatalerweise habe ich heute etwas Einfarbiges an. Bei kleinen Kindern hat sich gemusterte Kleidung als sehr praktisch erwiesen. Die kaschieren schön Spuren von schmutzigen Patschhändchen und Essensreste von klebrigen Kindermündern, die vorzugsweise auf meiner Schulter oder Dekolleté abgewischt werden. Da Wickeltaschen in der Regel zu klein sind um auch noch Wechselkleidung der Eltern zu verstauen, muss man sich anderweitig behelfen. Meine Methode hat sich bewährt: Wild gemusterte Businnesoutfits sind die Camouflage der Working Mum und erzeugen einen Hauch Extravaganz.

Noch fünf Minuten. Eilig nehme ich noch einen Schluck Kaffee. Ich höre es scheppern. Fritzi hat sich wieder der Metallbox gewidmet, in der die Rezeptkarteikarten sind. „Aber Fritzi. Ich habe sie gerade zusammengeräumt. Wir müssen gleich los. Musste das jetzt sein?“, frage ich mit hochgezogenen Augenbrauen unseren 19 Monate alten Sohn. Er knapp: „Jå.“ Ich: „Ja???“ Er: „Jå!“ und dreht ab zum Spiegel, um seinen bekleckerten Bauch zu bewundern. Ich überlege kurz, ob ich zu den Karten noch ein paar Kochbücher schmeißen soll. Dann hätte unser Chaos konsequenterweise auch ein Thema. Tick tack … jetzt müssen wir los. Ich schnappe mir die frische Kleidung für unseren Sohn, um ihn umzuziehen. Als er sieht, was ich vorhabe, läuft er weg. Ich hinterher. Er weiter weg. Verdammt schnell, der kleine Knopf. Ich lotse ihn in eine Sackgasse. Jetzt entkommt er mir nicht mehr. Das findet er natürlich gar nicht mehr lustig und biegt sich in alle Richtungen. Er will nicht umgezogen werden. Sein Oberteil wurschtel ich ihm rüber. Es fehlt noch die Hose. Fritzi befreit sich und das Fange-Spiel beginnt von vorne. Ich muss noch Zähne putzen, denke ich. Egal, genau für solche Fälle habe ich ja eine Zahnbürste im Büro.

Fünf Minuten zu spät. Ich habe es mittlerweile geschafft, Fritzi auch die Hose überzustreifen. Er betrachtet sich im Spiegel und ruft: „Muck!“, also übersetzt „Schmuck“. Dann zeigt er auf mich und ruft wieder: „Muck.“ Ach, ich kann noch so wild aussehen, mein Sohn findet mich trotzdem schön. Er ist halt der beste Fritzi auf der ganzen Welt. Ich packe schnell unsere Sachen zusammen. Wo habe ich nur meine Uhr und meine Ohrringe hingelegt?

Zehn Minuten zu spät. Ich bringe Fritzi ins Auto. Das heißt, er will selbst die Treppe hinunter gehen. Das dauert, denn er muss sich dabei das Geländer ganz genau ansehen. Es könnte ja an jeder Stufe wieder etwas Neues geben. Wie soll das später in der Schule werden, denke ich. In der Krippe ist unsere Verspätung noch nicht so tragisch. Fritzi flitzt die Auffahrt runter. Er muss jetzt noch „Wasser saun“ beim Gully auf dem Nachbargrundstück. Ich renne hinterher und schnappe ihn unter lautem Protest von uns beiden. Wurscht! Wir müssen los und ich weiß immer noch nicht, wo meine Ohrringe sind. Er sitzt endlich im Auto.

15 Minuten zu spät. Ich eile hoch, suche meine Geldbörse, finde dafür mein Handy und meine Uhr. Meine Ohrringe sind verschwunden. Ich renne nach oben zum Schmuckkästchen. Einen Moment überfordert mich die Auswahl. Seit Monaten trage ich immer dieselben Ohrstecker, da Fritzi sie mir beim Toben nicht gleich aus dem Ohr reißen kann. Heute mal verwegen sein, denke ich, und schnappe mir die Ohrringe zum Einhängen. Ich renne die Treppe runter, schaffe es dabei noch, mir einen ins Ohr zu fummeln und springe ins Auto. „So, Spatz, jetzt müssen wir uns wirklich sputen.“ Fritzi ruft von hinten: „Gemma!“ Ich brause den Berg hinunter in die Stadt. Es weht ein verdächtiges Lüftchen zu mir nach vorne. Oh bitte jetzt nicht noch eine Stinkewindel, bete ich. Ich weiß nicht wie, aber unsere Verspätung kann ich um 10 Minuten wieder aufholen. Geschafft. In wenigen Minuten ist die Windel nicht mein Problem. Mit Bärchen „Bummi“ und Affe „Jojo“ im Schlepptau geht es in den Gruppenraum. Zurück in der Garderobe fasse ich mir ins Gesicht, denn irgendwas habe ich vergessen. Es klebt. Mein halbes Frühstück hängt mir selbst noch im Gesicht. Ich greife mir ans Ohr. Ein Ohrring fehlt. Okay, ich habe mich nicht gewaschen und sehe aus wie eine Piratenbraut. Damit kann ich leben. Ein ganz gutes Ergebnis für so viel Aufregung am Morgen.

Lobhudelei

„Er isst doch wohl nicht die Steine?“ Besorgt blickt der Herzensösterreicher aus unserer Hochbeetbaustelle zu mir, die ich im Kräuterbeet hänge. Seit Vormittag werkeln wir mal wieder im Garten und der Kronsohn hat es sich im Kiesbett gemütlich gemacht. Das hat mein Mann errichtet, um die Skulptur unseres Steinkünstler-Freundes, Thomas Györi, würdig platzieren zu können. „Nein, keine Sorge. Er trinkt nur aus der Vogeltränke.“, winke ich ab und beschäftige mich weiter damit, den dusseligen Basilikum einzusetzen. Ich habe es aufgegeben, Fritzi zu verbieten, aus der Vogeltränke zu trinken. Das Wort „Nein!“ wirkt bei unserem Sohn nur begrenzt. Wir haben es bereits auf allerlei Arten probiert zu sagen, zwar nimmt Fritzi das auch kurz zur Kenntnis, dreht meistens eine kleine Runde und beschäftigt sich erneut mit dem, was er nicht darf. Effektiver ist bei unserem Sohn das Lob. „Super“ und „Bravo“ sind mittlerweile auch fester Bestandteil seines Wortschatzes geworden. Das Wörtchen „Nein“ hingegen nicht. Er liebt es, gelobt zu werden und tun wir es nicht, dann tut er es selbst. Ein Beispiel: Unser eineinhalbjähriger Knopf macht sich die Klettverschlussschuhe selbst zu. Noch bevor er den Schuh verschlossen hat, tönt er präventiv „Super!“, was allerdings wie „Duper!“ klingt. Es könnte ja sein, dass wir seine Leistung nicht entsprechend würdigen. Wir probieren auch schon die Töpfchen-Sache mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Natürlich vollführen wir nach seinem getanen Geschäft unseren Regentanz mit Jubelschreien, so dass er ganz aus dem Häuschen und stolz ist. Zurzeit haben wir aber trotz langer Sitzungen keinen Erfolg und unser Regentanz blieb aus. Das stört Fritzi nur begrenzt. Er applaudiert sich trotzdem und ruft laut durch das Haus „Duuuuuuuper!“

Die Lobmethode hat sich als wirklich wirksam bei uns herausgestellt. Er soll etwas anziehen, was er nicht so mag. Kein Problem. Ich flöte dann: „So ein schmucker junger Mann. So schmuck!“ Der Knopf muss sich natürlich davon überzeugen und stellt sich vor den Spiegel. Und meistens sagt er dann auch zustimmend „Muck!“ Der Herzensösterreicher verdreht bei meiner Flöterei nur die Augen und singt dann ebenfalls dazu: „Soooooo Schmuuuuck!“ Wer jetzt meinen könnte, wir erziehen unseren Sohn so zu einem eitlen Egozentriker, der irrt. Fritzi ist auch sehr freigiebig, andere zu loben und so alle um den Finger zu wickeln. Das funktioniert sowohl bei Gleichaltrigen, als auch bei älteren Kindern und sogar bei Erwachsenen. Ein Beispiel: Fritzi und ich spazieren durch unsere Siedlung. Trotz Windes wollte er unbedingt seinen „Bonne“, also seinen Luftballon mitnehmen. „Nein“ hatte nicht funktioniert, also marschiert er mit dem Ding vorne weg. Auch die älteren Nachbarjungs sind draußen und fetzen mit ihren Mountainbikes durch die Gegend. Der Kronsohn verlangt deren Aufmerksamkeit und schmeißt seinen Bonne in ihre Richtung. Der Wind ergreift diesen sofort und droht, ihn davon zu tragen. Die Nachbarjungs fangen ihn glücklicherweise wieder ein und überreichen ihn Fritzi. Und was macht der? Er lobt sie in dem er sagt: „Duper!“. Gleich darauf wirft er den Ballon wieder weg und lässt ihn sich wiederbringen. Natürlich folgt wieder ein „Duper!“. Die armen Jungs müssen die nächste halbe Stunde den Bonne apportieren. Aber sie werden auch kräftig von Fritzi dafür gelobt.

Nicht immer verfolgt Fritzi mit seinem Lob ein Ziel. Er würdigt auch einfach nur Leistungen. Er und ich mussten neulich in den Baumarkt. Der Parkplatz dazu stammt aus einer Zeit, in der offenbar alle noch mit dem VW-Käfer unterwegs waren. Ich bin aber mit dem VW-Bus und dem Knopf dort. Rückwärts quetsche ich mich in eine der wenigen freien Lücken, und es gelingt mir tatsächlich in einem Zug. Noch im Auto sage ich stolz zum Kronsohn: „Na das war doch gar nicht schlecht.“ Fritzi zwinkert mich an und ruft „Bravo! Bravo!“ Ein tolles Kind, das uns wirklich viel Freude bereitet. Auch den anderen.

Palmsonntag. Fritzi trägt zum ersten Mal Lederhose und einen eigenen Palmbesen. Er sieht zum Niederknien aus. Die kleine Kirche in Unteramlach ist vollgestopft mit Menschen. Meine resolute Schwiegermama hat für Fritzi, Schwiegerpapa und sich einen Platz in der ersten Reihe ergattert. Wir blicken von der Empore aus hinunter auf das Geschehen. Der Pfarrer hält seine Messe ab, und dazwischen werden Lieder angestimmt. Es ist recht feierlich. Als das erste Lied aus ist, wird die Stille durchbrochen von – na klar: Fritzi. Er ruft laut „Bravo!“ und klatscht in seine Hände. Wir müssen lachen und einige andere in der Kirche auch. Nach dem nächsten Lied wieder: „Bravo! Bravo!“. Selbst die Ministranten kichern schon. Wir blicken gespannt auf das, was sich da in der ersten Reihe abspielt. Das nächste Lied wird gesungen und mittlerweile starrt fast die gesamte Gemeinde auf unseren Sohn. Überraschung. Jetzt bleibt er stumm. Was ist passiert? Hat es ihm nicht gefallen? Droht der ganze Gottesdienst doch zu floppen? Nein. Es sind jetzt die Kerzen, die Fritzi faszinieren und abgelenkt haben. Und da kommt schon das nächste Lied. Fritzi ruft wieder „Bravo!“ Erleichterung bei Allen und Stolz bei uns.

Weiber!!!

„Ich habe jetzt mal die Waschmaschine programmiert. Wenn alles gut geht, dann müsste sie genau mit der neuen Wäsche starten, wenn der Trockner fertig ist.“, erkläre ich fröhlich dem Herzensösterreicher. Der sieht mich einen Moment verständnislos an. „Deshalb bist du so aufgeregt?“, hakt er ungläubig nach und schiebt gleich hinterher „Ich bin stolz, wie schön ich den Rasen gemäht habe.“ Mir wird klar, wir sind endgültig in Spießerhausen angekommen. Früher habe ich mit Freunden in Berlin die Nächte zum Tag gemacht und mit Wegbier bzw. Wegesektchen unser achso hippes Hauptstadt-Leben gefeiert. Heute freue ich mich über neue Discountwerbung zu Aktionsware, und dass die Waschmaschine so gut mit dem Trockner harmoniert. Ein Bier tagsüber lässt sich nur noch in Kombination mit Gartenarbeit rechtfertigen. Arbeit im Garten haben wir momentan besonders viel, allerdings ist das nicht ganz ungefährlich, was den Wortschatz unseres Sohnes betrifft. Fritzi hat bereits mit 10 Monaten mit dem Sprechen begonnen, was uns natürlich stolz macht und mir bestätigt, dass wir den besten und klügsten Fritzi auf der Welt haben. Ganz mütterlich objektiv betrachtet. Doch tatsächlich gibt es auch einen winzigen Wermutstropfen dabei. Wir müssen immer mehr aufpassen, was wir sagen. Ich gebe zu, ich bin schneller im Fluchen als der Herzensösterreicher. Das Schimpfwort-5-Euro-Schwein haben wir bloß noch nicht aufgestellt, da ich vermutlich schon nach wenigen Tagen pleite wäre. Wieso ist nun Gartenarbeit so gefährlich? Es steht der „Rosenschnitt“ an. Jeder weiß, dass Rosen verdammt piksen können. Einen Rosenbusch zu schneiden ist wirklich fies. Der Schnitt eines Rosenbusches im „Ran“, was aus dem Kärntnerischen übersetzt „Hang“ heißt, ist die Hölle. Während ich also nun im Busch hin und her schnibble, belege ich den Herzensösterreicher mit Flüchen, weil er die Rosen einst anpflanzen ließ. Ich verfluche meine Gartenhandschuhe mit dem Rosensymbol, weil sie nicht gegen die Pikserei dergleichen Pflanzen schützen und ich verfluche meine Kondition. Denn irgendwann beim Balancieren im Ran geben plötzlich meine Beine nach und ich lande mit meinem Hintern komplett im Busch. Kurzer Einschub an dieser Stelle: Eine laute Funktionshose bietet keinen Schutz gegen Rosendornen. Währenddessen schaukelt der Herzensösterreicher den Kronsohn und belehrt mich stoisch gelassen, meine Worte weise zu wählen, denn unser Kind hört und redet mit. Innerlich schicke ich auch zu dieser Bemerkung einen Fluch, entscheide mich aber von nun an, nur noch Laute des Schmerzes von mir zu geben. So schallt es nun „Auuuuuuuuu!!!“ und „Aiiiiiiiiiii!!!“ und „Uuuuuuuhhhh!!!“ durch unsere Siedlung. Unser Sohn blickt von seiner Schaukel zu mir im Busch und entgegegnet nur „Miau!“ und das immer wieder. Offenbar glaubt er, ich spiele eine Katze. Der Herzensösterreicher findet es entzückend, ich fühle mich missverstanden. Aber zumindest geht Wortschatz -mäßig meine Rosenschnitt-Aktion recht glimpflich aus. Anders vor einigen Wochen. Zu der Zeit ist es noch recht winterlich in Kärnten und wir entschließen uns, eine kleine Wanderung auf die Millstätter Alm zu machen. Wir stopfen Fritzi in die Kraxe, die mein Mann trägt. Ich habe den Fressbeutel auf dem Rücken, der so bestückt ist, dass wir eine Woche in der Wildnis überleben könnten. Man muss ja auf alles vorbereitet sein. So stapfen wir kilometerlang bergauf. Fritzi quietscht vergnügt auf dem Rücken des Herzensösterreichers. Der wiederum feuert mich nach bester Motiviationsseminar-Manier an und erklärt stundenlang, dass es bis zur Almhütte nicht mehr weit sei. Ich pumpe wie ein Maikäfer und kann nur noch innerlich über die viel zu schwere Thermoskanne fluchen, die ich auch noch mitschleppe. Reden kann ich schon längst nicht mehr. Fritzi und der Herzensösterreicher stürmen im Stechschritt vorne weg. Ich komme kaum hinterher. Deshalb müssen die beiden auch an jeder Kehre auf mich warten. Ab gefühlt Kehre 20 platzt es aus meinem Mann heraus: „Fritzi, die Mama! Immer müssen wir warten auf die Weiber!“ Und was macht der Kronsohn? Der ruft begeistert: „WEIBER!“. Glückwunsch, denke ich, unser Sohn kann ein neues Wort. Und Fritzi muss es gleich üben. Die nächsten Kilometer lauschen wir nicht mehr unseren Schritten im Schnee, sondern unserem Knopf, wie er „Weiber! Weiber! Weiber!“ ruft. Glücklicherweise sind noch keine anderen Menschen in unserer Nähe und der Weg zur Hütte ist noch weit. Irgendwann muss Fritzi das Wort doch langweilen, denke ich. Tatsächlich hört er auch nach 20 Minuten auf und schläft allmählich ein. Nach weiteren 20 Kehren und einer überstandenen Ehekrise erreichen wir tatsächlich die Almhütte. Gemütlich sitzen, essen und trinken – darauf freuen wir uns alle drei. Wir treten ein und Fritzi erwacht und ruft als erstes in die Runde: „Weiber!“. Die Gäste blicken überrascht auf. Ich stehe bereit, Glückwünsche für unser sprachgewandtes Kind entgegen zu nehmen, aber es kommt nur die Bedienung und will unsere Bestellung.

Laute Hosen

Es gibt Fragen, die vermutlich alle frisch gebackenen Eltern hassen: Schläft es schon durch? Wie, es schläft immer noch bei euch und nicht im eigenen Zimmer? Im ersten Lebensjahr unseres Knopfes verursachten diese Fragen bei mir regelmäßig innerliche Wutausbrüche, die ich in meinem Hormonrausch kaum unter Kontrolle halten konnte. Jetzt, wo unser Kind schon fast 19 Monate ist, reagiere ich etwas gelassener. Unser Fritzi ist einer von der kuscheligen Sorte, besonders abends. Er schläft erst seit kurzem durch – meistens. Und ich habe es noch immer nicht über das Herz gebracht, ihn aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Hier ist dann wohl der Herzensösterreicher gefordert, die nötige Härte aufzubringen und unseren Fritzi auszuquartieren. Das Schlafthema ist also grundsätzlich ein sensibles und ich gebe zu, dass ich vor unserem Kind auch geglaubt habe, dass es wohl ein Leichtes würde, ein Kind zum Schlafen zu bringen. Es braucht doch nur Härte und Konsequenz! Pustekuchen! Unser Sohn belehrte und belehrt mich täglich eines besseren. Ihn hinzulegen und dann einfach aus dem Zimmer zu gehen, funktioniert bei uns nicht. Fritzi braucht ein Einschlafprogramm, das sich auch mal eine Stunde ziehen kann. Ich läute den Einschlafmarathon mit ein paar Schlafliedern ein, die unser Kind stumm zur Kenntnis nimmt. Übernimmt der Herzensösterreicher das Gute-Nacht-Prozedere, dann beglückt er unser Kind mit Kärntner Liedern. Sein Repertoire ist riesig, wird aber mit vorgerrückter Zeit zunehmend schlüpfrig. Mein Vater, nicht so sehr im Kärntnerischen versiert, wunderte sich bei seinem jüngsten Besuch dann doch, wieso das Kärntner Lied „Im Löllinger Graben“ bei der Strophe mit dem blutjungen Bua, der bei einer „alten Treapm“ liegt, Fritzi besonders begeisterte. Über das Babyphon lässt sich das gut nachvollziehen. Unser Sohn bevorzugt musikalisch dann doch die Singerei meines Mannes, was er nach jedem Lied mit „Bravo-Rufen“ quittiert. Bei mir schweigt er. Ein bisschen kränkt mich das schon. Eine Zweitkarriere als Kinderlieder-Sängerin brauche ich dann wohl nicht weiter verfolgen. Ich lege ihn trotzdem gern nieder. Allerdings befürchte ich, dass ich bald kahlköpfig sein werde, wenn er auch noch in einem Jahr so lange zum Einschlafen braucht. Denn nach meiner Singerei muss er auch noch an meinen Haaren spielen und ziehen. Irgendwann, wenn die Zugkraft nachlässt, weiß ich, jetzt kann ich mich leise hinaus schleichen. Blöd nur, wenn man eine laute Hose an hat. „Was ist eine laute Hose?“ will der Herzensösterreicher wissen, während ich in die Tasten haue. Es mag am Tag nicht besonders auffallen, aber Funktionshosen oder Sporthosen rascheln irre laut bei jeder Bewegung – vor allem, wenn man versucht, besonders leise zu sein. Ich habe zwei Strategien ausprobiert, mich mit Raschelhose herauszuschleichen. Strategie 1: Schritt – Raschel – Warten – Lauschen, ob Fritz noch schläft – Schritt – Raschel – Warten … und so weiter. Dauert halt lange und kurz vor der Tür wacht er dann doch auf. Strategie 2: Schnell hinauslaufen und dadurch die Raschelzeit so kurz wie möglich halten. Hierbei sollte nur beachtet werden, dass man rechtzeitig vor der Schlafzimmertür stoppt um sie zu öffnen. Ich habe es noch nicht geschafft. Ein Tritt mit dem Fuss gegen die Tür, kombiniert mit einem halb unterdrückten Fluch von mir, weckt den kleinen Knopf auch auf. Ich bin deshalb dafür, dass auf dem Etikett mit den Pflegehinweisen dieser Hosen auch eine Warnung stehen sollte: „Bitte nicht tragen, wenn Sie ihr Kind schlafen legen.“ Jetzt stehen doch bald Wahlen zum Europaparlament an. Da ja alles gern von der EU totreguliert wird, kommt es auf diese eine zusätzliche Vorschrift dann auch nicht mehr an. Ich denke, ich werde den Spitzenkandidaten mal meinen Vorschlag schreiben.

Frühlingsgefühle

Heute müssen wir uns nach der Krabbelgruppe beeilen. Eigentlich müsste es nur unser eineinhalbjähriger Sohn eilig haben. Seine kleine Freundin Lara wird heute zwei Jahre alt und hat zur Geburtstagssause geladen. Nun ja, wir Mütter haben das untereinander abgekaspert. Unsere Kids ahnen noch nichts davon. Fritzi verfolgt deshalb stoisch seinen Ablaufplan ohne Hast. Er muss noch „Wasser schaun!!!“ und marschiert schnurstracks zum nächsten Gulli. Dass Wasser eine große Anziehung auf Kinder hat, weiß ich, aber wir müssen jeden Tag vor und nach der Krabbelgruppe alle drei Gullis auf dem Parkplatz inspizieren, ob sich darunter nicht doch Wasser findet. Fritzi hat Glück. Es regnet und plätschert ins Spittaler Kanalsystem, dass es für den kleinen Knopf eine wahre Freude ist. Gutes Zureden bringt nichts. Er will einfach noch nicht ins Auto einsteigen, sondern weiter „Wasser schaun!“ Nach weiteren endlosen 5 Minuten schnappe ich unseren Sohn und stecke ihn in seinen Kindersitz. Ein mittleres Drama bahnt sich an, das ich nur mit einem Fruchtriegel abwenden kann. Ja, ich stelle unser Kind mit Essen ruhig. Dass er gerade von der Nachmittagsjause aus der Krippe kommt, stört mich wenig. Lara wartet, die Torte wartet und auf mich hoffentlich auch ein Prosecco. Unterwegs sammle ich noch den Herzensösterreicher ein und mit einer halben Stunde Verspätung sind wir endlich bei Lara. Die kleine Maus strahlt uns an, als sie mit ihrer Mutter die Tür öffnet. Doch Fritzi hat erst einmal keinen Blick für die Kleine. Ihn interessiert nur eines: der Bonne! Für die, die kein fritzisch sprechen, hier die Übersetzung: es ist der Luftballon. Unser Knopf liebt Ballons, vor allem die, die er nicht hat. Lara gibt ihm großzügigerweise ihren roten Ballon und der Knopf ist aus dem Häuschen. Bahnt sich hier eine kleine Kleinkindromanze an? Die Zuneigung weicht, als unser Sohn weitere aufgehängte Luftballons im Wohnzimmer entdeckt. Die braucht er natürlich auch und zwar sofort. Der rote interessiert ihn nicht mehr. Und tatsächlich reicht ihm die Mama des Geburtstagkindes drei weitere. Unser Sohn ist selig und quatscht auf fritzisch mit Lara, die einiges nachplappert. Wir Eltern genießen in der Zwischenzeit Sekt, Kaffee und Kuchen. Alles ist gut, dann entdeckt unser Sohn ein Windrad im Nachbargarten und ist ebenfalls nicht mehr zu halten. Tückischerweise muss man ihn dazu am Fenster hochheben, damit er es genau sehen kann. Ein Apfelbaum versperrt sonst die Sicht unseres Sohnes. Der Herzensösterreicher stemmt Fritzi hoch und runter, oder wie er sagen würde, aufe und obe. Unser Sohn kriegt nicht genug davon. Laras Mama ahnt, dass die Kräfte meines Mannes auch irgendwann schwinden könnten, Fritzi hat aber das Windrad immer noch nicht genug betrachtet. Laras Mama zaubert ein kleines Windrad her und überreicht es unserem Sohn. Er nimmt es kurz zur Kenntnis und will wieder in die Luft gestemmt werden. Nun erbarme auch ich mich und versuche, das Interesse unseres Sohnes auf das kleine Windrad in seiner Hand zu lenken. Ich puste und puste, aber es rührt sich nicht. Und während ich die nun folgenden Worte an meinen Sohn formuliere, bereue ich es schon beim sagen: „Ich kann nicht so gut blasen.“ Betretendes Schweigen am Tisch. Mein Mann kriegt einen Lachanfall und reagiert voll auf diese Steilvorlage: „Sehe ich anders.“ Das betretende Schweigen dehnt sich ins Unerträgliche aus. Mein Kopf glüht und ich wünsche mir ein Loch, in dem ich versinken kann. Mein Mann haut sich auf die Schenkel vor lachen. Zur kurzen Erklärung an die deutsche Leserschaft. Das Wort „pusten“ verwendet man hier in Kärnten nicht. Man bläst hier – ja, unverfänglich Windräder an, Luftballons auf und so weiter. Als gut assimilierte Neukärntnerin mit Berliner Migrationshintergrund habe ich mich der Sprache angepasst. Die sprachlichen Stolperfallen habe ich noch nicht raus. Mein Mann wischt sich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel weg. Er wird noch immer von Lachanfällen geschüttelt. Mein kleiner Sohn rettet mich. „Bonne!“ Fritzi will wieder zum roten Ballon. Braves Kind. Natürlich gebe ich ihm sein Objekt der Begierde sofort. Vermutlich gleicht meine Gesichtsfarbe diesem Ding. Dann nimmt der Knopf meine Hand und marschiert zielgerichtet in die Vorratskammer unserer Gastgeber. Lara folgt ihm. Ich schaue kurz zur Geburtstagstafel, während Fritzi den Moment nutzt, sich an meiner Hand ein Herz fasst und Lara ein Bussi gibt – in der Vorratskammer. Ich staune nicht schlecht. Und Fritzi tut es schon wieder. Ich rufe den anderen Gästen halb verwundert, fast ein bisschen stolz zu, was da gerade in der Vorratskammer passiert. Sein Vater ruft zurück: „Ganz der Papa.“ Wir müssen gehen, unser Sohn muss bald ins Bett. Auf dem Heimweg sage ich zu meinem Mann: „Deine Bemerkung zum meinem Windrad-Verbal-Ausfall und die Knutscherei unseres Sohnes in der Vorratskammer haben uns ja mal wieder im besten Licht gezeigt.“ Er grinst: „Und in ein paar Jahren eröffnet unser Sohn seine Praxis zum Dokter spielen.“

Prolog

Fast drei Jahre musste es dauern, aber jetzt bin ich wieder bereit. Schon lange fragten verschiedene Menschen nach, wann ich denn endlich wieder beginne zu schreiben. Beruflich habe ich nie aufgehört, doch ich musste erst einmal mein neues Leben ordnen, um auch aus dem privaten Nähkästchen wieder plaudern zu können. Viel ist passiert. Aus mir ist mittlerweile Frau Herzensösterreicher geworden. Und auch ein kleiner deutsch-österreichischer Bua namens Fritz bereichert unser Leben. Die Hysterie des ersten Babyjahres ist, der Herzensösterreicher mag es vielleicht etwas anders sehen, zugunsten einer gewissen Gelassenheit gewichen, die sicherlich auch mit chronischem Schlafmangel zusammenhängt. Perfektionismus wurde durch „Geht schon. Passt schon.“ abgelöst. Und ich habe die Vorteile von gemusterter Kleidung entdeckt. Darauf sind klebrige Kindermünder- und -fingerabdrücke weniger deutlich sichtbar. Auch macht es mir nichts mehr aus, in aller Öffentlichkeit meinem Kind laut erklären zu müssen, dass auch ich Lulu muss und dass ich mich über Gagsi im Töpfchen freue. Mein Repertoire an schönen und beknackten Kinderliedern wächst von Woche zu Woche. Das permanente schlechte Gewissen, sein Kind schon mit einem Jahr in die Betreuung zu geben, um Filme machen zu können, ist geschrumpft. Unserem Knopf geht es dort sehr gut. Mein Respekt vor Kindererzieher/-innen ist dafür ins Ehrfürchtige gewachsen, was nicht nur an deren außerordentlichen Talent im Basteln liegt. Erstaunlich, was sich aus einer leeren Klorolle so alles herstellen lässt. Warum dieser Blog? Weil wir Mütter und Väter es weder perfekt noch immer richtig machen, aber ich habe gelernt, dass es trotzdem gut so ist. Ich will weder belehren noch Tipps geben, sondern einfach zeigen: Uns geht es genauso. Viel Spaß!